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Medien

Alles in einer App?

Der große ÖPNV-Check für Karlsruhe

von Marius Beil, Niklas Hof, Sarah-Anastasia Lentzsch, Anna Pittner und Annika Schulz





Die Zukunft fährt digital

Veränderung liegt in der Luft. Die Art und Weise, wie wir uns fortbewegen, befindet sich im stetigen Wandel - in Karlsruhe, auf dem Land und dazwischen. Der öffentliche Nahverkehr wird ausgebaut, Autos verlassen mehr und mehr die Innenstädte, die Luftqualität steigt - so zumindest die Vision.

Wir sind Studierende des Karlsruher Instituts für Technologie und gehen im Seminar 'Digitale Medienpraxis: Kurze (oder lange) Frage' im Sommersemester 2025 der Frage nach, wie die Mobilität der Zukunft in Karlsruhe aussieht. Dazu befinden wir uns in Karlsruhe und testen die Angebote des öffentlichen Nahverkehrs - genauer: mithilfe der mobilen KVV.regiomove-App. Alles mit dem Ziel, die Frage zu beantworten, ob diese Vision bereits Realität oder noch Wunschdenken ist. Unser Pageflow zeigt, wie Menschen sich künftig fortbewegen, wie Bus, Bahn und App zusammenspielen. Dabei ist neben den Angeboten an sich natürlich auch die Nutzerfreundlichkeit der (digitalen) Infrastruktur wichtig.

Also, willkommen beim großen Mobilitätscheck!

Mobilität im digitalen Zeitalter

Die App des KVV als verlässliche digitale Assistenz?

Einsteigen, losfahren, umsteigen - alles über eine App? Mit der KVV.regiomove-App will der Karlsruher Verkehrsverbund alle Mobilitätsangebote der Region in einer Anwendung bündeln. Ob Bus, Bahn, NextBike, E-Scooter oder Carsharing - die App soll den Mobilitätsalltag einfacher, nachhaltiger und digitaler gestalten. Doch wie gut klappt das wirklich? Kann man das Auto tatsächlich stehen lassen, ohne sich ständig durch verschiedene Apps klicken zu müssen? Wir haben den Selbstversuch für euch gemacht und sind drei Strecken mithilfe der KVV.regiomove-App abgefahren. In den folgenden Kapiteln haben wir unsere Erfahrungen für euch in Reels zusammengefasst.

"Alles außer beamen" - so lautet die Aussage des KVV über deren KVV.regiomove-App. Doch wie vielfältig sind die Fortbewegungsmöglichkeiten wirklich?

Innerstädtisch - InformatiKOM bis ZKM

Screenshot aus der KVV-Mobilapp - KVV

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Strecke 1 - InformatiKOM > ZKM

Musik: Refreshing and light indie pop (1552207) - Cheng Lee

Vom InformatiKOM zum ZKM. Unsere erste Strecke mit dem ÖPNV bleibt innerhalb von Karlsruhe. Schnell ein Ticket schnell über die App kaufen und los geht's? Zunächst muss ein Konto angelegt und ein Zahlungsmittel hinterlegt werden. Ist dies allerdings geschafft, können wir in die Bahn einsteigen und losfahren. Kurze Zeit später kommen wir an unserem Ziel an. Alles in allem lief das doch ganz gut.

Landkreis - InformatiKOM bis Rheinstetten

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Screenshot aus der KVV-Mobilapp - KVV

Musik: Mornings - Jeff Kaale

Unsere nächste Reise führt uns in die Randbezirke von Karlsruhe. Vom InformatiKOM bis nach Rheinstetten nähern wir uns schon ein wenig der Überlandfahrt. Die Strecke haben wir mittels der KVV.regiomove-App ausgewählt – Also rein in die Bahn und auf geht's. Auch hier hat alles super geklappt.

Überland - InformatiKOM bis Flughafen Karlsruhe Baden-Baden

Screenshot aus der KVV-Mobilapp - KVV

Musik: Sour Soup - Jeff Kaale

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Und damit sind wir auch bei unserer letzten Fahrt: Vom InformatiKOM zum Flughafen Karlsruhe Baden-Baden. Auch hier hilft uns die App, die optimale Route zu finden. Obwohl wir einmal umsteigen mussten, verlief die Fahrt sehr gut und wir kamen pünktlich am Flughafen an.

Karlsruher Stimmen

Wie stellen sich Nutzer*innen vom ÖPNV in Karlsruhe die Mobilität in ihrer Stadt in zehn Jahren vor? Das haben wir Bürger*innen an einem der Hauptverkehrspunkte in Karlsruhe gefragt:

Noch mehr Bahnen oder mehr Anschlüsse, dass man kürzere Wartezeiten hat.

We think Karlsruhe is already pretty good organized.

Noch mehr Radwege, weniger Autos in der Innenstadt.

Ich würde mir wünschen, dass das Netzwerk der Nextbikes ausgebaut wird. Also was toll wäre, wenn es mehr Nextbike-Stationen an mehr Bahnstationen geben würde, halt auch außerhalb vom städtischen Bereich.

Die Befragten haben eine klare Vision für Karlsruhe in zehn Jahren: Weniger Autos und dafür mehr Radwege, ein dichteres Bahnnetz sowie eine zuverlässigere Taktung. Außerdem wünschen sie sich mehr Haltestellen und Nextbike-Stationen, auch außerhalb der Innenstadt. Viele Karlsruher*innen finden die Organisation gut, wünschen sich aber modernere Busse und Bahnen.

Was uns ebenfalls in der Befragung auffiel: Viele nutzen Alternativen, wie Google Maps oder die DB-App für ihre Navigation. Die genannten Gründe dafür sind vielfältig. Einige kannten die App des KVV nicht, andere Optionen seien schneller und viele nutzen das eigene Fahrrad in der Stadt. Ein weiterer Punkt: Die DB-App zeigt alle Angebote des Nah- und Fernverkehrs übersichtlich an. Nutzer*innen können damit ihre Tickets einfacher verwalten.

Fazit - Was kann die App?

Unser Test hat gezeigt: Die KVV.regiomove-App hat Zukunftspotenzial. Sie bringt viele Angebote wie ÖPNV, Leihfahrräder oder Carsharing übersichtlich zusammen und ist insgesamt gut organisiert. Wer in Karlsruhe unterwegs ist, bekommt mit der App eine praktische Hilfe an die Hand, um schnell von A nach B zu kommen – ganz ohne eigenes Auto.

Stimmen von Passant*innen und Nutzer*innen der App zeigen auch: An manchen Stellen gibt es noch Verbesserungspotential – etwa bei der Ausweitung der Nextbike-Zonen oder bei zusätzlichen Optionen über das KVV-Netz hinaus, insbesondere für den Fernverkehr.

Alles in Allem ist die App jedoch eine tolle Möglichkeit, um in kürzester Zeit die beste Route zu finden. Nutzer*innen können individuell und relativ flexibel wählen, welche Fortbewegungsmittel sie nutzen möchten, direkt bezahlen und losfahren – Und das alles in einer App!

Wie sieht die Zukunft der Fortbewegung aus?

Für die Zukunft der Mobilität lassen sich selbstverständlich nur Vermutungen anstellen. Gehen wir aber davon aus, dass der Wunsch nach mehr Alternativmöglichkeiten steigt, während das Verlangen nach einem eigenen Auto in der Bevölkerung sinkt, so liegt der Schluss nahe, dass Verkehrsoptionen wie der ÖPNV oder Carsharing in Zukunft ausgebaut werden. Dadurch würde das Auto mehr und mehr aus der Stadt verschwinden und Angebote wie die Mobilitäts-App der KVV könnten in Verbindung mit alternativen Fortbewegungsmitteln dessen Platz einnehmen. Unser Experiment hat gezeigt: Die App funktioniert bereits ganz gut.

Weitere Pageflows zum Thema "Karlsruher Mobilität der Zukunft", die im Rahmen des Seminars entstanden sind:

Impressum

Karlsruher Institut für Technologie ITZ Department für Wissenschaftskommunikation Kaiserstraße 12  76131 Karlsruhe   Deutschland

Verantwortlich i.S.v. § 18 Abs. 2 MStV: Karlsruher Institut für Technologie Dr. Jacob Leidenberger  jacob.leidenberger@kit.edu

Redaktion:

Diese Projekt wurde im Sommersemester im Rahmen einer Lehrredaktion des Studiengangs Wissenschaft-Medien-Kommunikation am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erstellt.

Marius Beil  ubjhy@student.kit.edu

Annika Schulz ulwux@student.kit.edu

Anna-Lilia Pittner upvbo@student.kit.edu

Sarah-Anastasia Lentsch uksva@student.kit.edu

Niklas Hof uumnc@student.kit.edu 

Fotos:

Sarah-Anastasia Lentsch/KIT, Annika Schulz/KIT, Pexels(CCO)

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